Zertifizierung

Mehr Erfolg für Ernährungsfachkräfte durch das VFED-Fortbildungszertifikat!

Die Zertifizierung als „Qualifizierte Diät- und Ernährungsberater VFED“ vergibt der Verband für Ernährung und Diätetik (VFED) e.V. auf Antrag unter bestimmten Voraussetzungen an

  • Diätassistenten,
  • Bachelor of Science Diätetik / Bachelor of Science in Diätetik
  • Oecotrophologen (ernährungswissenschaftliche Ausrichtung; Abschlüsse: Diplom, Master of Science, Bachelor of Science),
  • Ernährungswissenschaftler (Abschlüsse: Diplom, Master of Science, Bachelor of Science),
  • Diplom-Ingenieure Ernährungs- und Hygienetechnik, Schwerpunkt „Ernährungstechnik“,
  • Diplom-Ingenieure Ernährung und Versorgungsmanagement, Schwerpunkt „Ernährung“ sowie
  • Bachelor- und Masterabsolventen anderer Studiengänge mit Anerkennung des Studiengangs nach den DGE-Zulassungskriterien

Nur bei Einsendung aller geforderten Unterlagen kann der Antrag bearbeitet werden.

Mit dem Zertifikat erfüllen Sie die Anbieterqualifikation für Ernährungsberater, die im Präventionsleitfaden des GKV-Spitzenverbandes der Krankenkassen gefordert wird. Es ist Voraussetzung für die anteilige Kostenübernahme der Krankenkassen für präventive Ernährungsberatungsleistungen nach § 20 SGB V.

Zertifikatsinhaber können zusätzlich den Antrag auf Nutzung des VFED-Logos stellen.

Voraussetzung für die Ausstellung des Zertifikats ist eine kontinuierliche Fortbildung.

Die genauen Richtlinien finden Sie unter den entsprechenden Berufsbezeichnungen.

Die Zertifizierung als "Qualifizierter Diät- und Ernährungsberater VFED" sowie die Logo-Nutzung ist an eine Mitgliedschaft in einem zertifizierten Verband gebunden. Bei Verbandsaustritt erlischt die Gültigkeit des Zertifikats sowie die Logo-Nutzung und die Kostenträger werden über die eingetretene Ungültigkeit des Zertifikats informiert.

Neuerungen der Zertifizierung

Der VFED e.V. hat die Anforderungen zur Zertifikatsverlängerung überarbeitet.

Ab dem 01.03.2016 ist es möglich, unter der Einhaltung der geänderten Voraussetzungen, das VFED-Zertifikat auch um zwei oder drei Jahre zu verlängern.

Die Voraussetzung für eine Zertifikatsverlängerung von drei Jahren ist das Einreichen von 90 Fortbildungspunkten, bzw. 50 Fortbildungspunkten, wenn eine fachliche Zusatzqualifikation eingereicht wurde, z.B. Ernährungsberater/DGE, Enterale Ernährungstherapie (VDD) oder eine vergleichbare fachliche Zusatzqualifikation.

In einer Übergangszeit bis zum 30.07.2019 können Zertifikatsinhaber, bei Einreichen von 60 Punkten, die Urkunde um zwei Jahre verlängern.

Die Verlängerung kostet 30,- Euro für zwei Jahre und 45,- Euro für drei Jahre.

VFED-Zertifikatsinhaber werden alle über ihren aktuellen Punktestand informiert.

Ihre VFED-Geschäftsstelle

Hedwig Hugot
Geschäftsführerin

Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse

Die Welt wächst zusammen – und immer häufiger erwerben Menschen im Ausland einen Berufsabschluss und möchten damit später in Deutschland arbeiten. Dafür benötigen sie eine Anerkennung ihres Berufsabschlusses in Deutschland.

Unter dem Link http://www.brd.nrw.de/gesundheit_soziales/landespruefungsamt/index.jsp finden Sie ein Formular des Landesprüfungsamtes für Medizin, Psychotherapie und Pharmazie bei der Bezirksregierung Düsseldorf auf Berufsanerkennung. Hier können Interessenten einen Antrag stellen, um ihren ausländischen Abschluss im Bereich Ernährung in Deutschland anerkennen zu lassen. Dabei ist es hilfreich, einen der zuständigen Mitarbeiter vorher telefonisch zu kontaktieren, damit auch wirklich alle notwendigen Unterlagen eingereicht werden.

Ernährungsberatung als Heilmittel

Am 22. Januar 2015 entschied der G-BA darüber, die Ernährungsberatung nicht in die Heilmittelrichtlinie aufzunehmen. Und das, obwohl der G-BA erkannt hat, dass eine Ernährungsberatung bei angeborenen Stoffwechselerkrankungen wie beispielsweise Phenylketonurie (PKU) sowie bei Mukoviszidose medizinisch notwendig ist. Dieser Beschluss ist immer noch nicht in Kraft getreten, denn das Bundesgesundheitsministerium hat noch Fragen. Diese und das gesamte Anschreiben können Sie hier lesen: https://www.g-ba.de/downloads/40-268-3176/2015-01-22_HeilM-RL_Amb-Ernaehrung_BMG1.pdf.